Datum

PLZ

Ort

Raum

Zeit

Thema

Sa
-
Mo

19.3.
bis
9.5.

10557

Berlin

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
info@hkw.de

 

Zeit der Unruhe. Über die Internationale Kunstausstellung für Palästina 1978
Sa, 19. März 2016 — Mo, 09. Mai 2016
Mi–Mo und feiertags 11–19h
Eintritt: 4€/3€, Mo Eintritt frei
http://www.hkw.de/de/programm/projekte/2016/zeit_der_unruhe/zeit_der_unruhe_start.php

 

21.4.
bis
14.5.

 

Pfullingen

Stadtbücherei

 

„Palästinensische Kinder und Jugendliche zeichnen ihre Welt“
-    Kinderbilder aus den Flüchtlingslagern im Libanon helfen Fluchtursachen zu erkennen -

So

1.5.

60329

Frankfurt

Frankfurt Hostel Kaiserstrasse 74

10:30

1 May in solidarity with Palestine!!
On 1 May 2016, 10:30 we shell meet in front of Frankfurt Hostel, (Frankfurt Hostel Kaiserstrasse 74 , 60329 Frankfurt am Main)
0501 FrankfurtFrom there we shell walk into Frankfurt city center.
Preforming solidarity with Palestinians workers, minority workers in Palestine, Israel.
Bring your flyers, flags, document, and what ever your think will help the cause and support Palestine.
BDS activists will be there as well.

So

1.5.

 

Zürich

Kasernenareal
 Glasplast

16:00

Café Palestine: am 1. Mai Fest in Zürich im Kasernenareal
Freitag, 29. April ab 16 h / Samstag, 30. April ab 12 h / Sonntag, 1. Mai ab 12 h
Auch dieses Jahr sind wir wieder präsent mit unserem Infostand und mit dem Verpflegungsstand des Orient Catering unseres Koches Mohammed.
Petra Wild: Ausserdem nicht verpassen: am Sonntag, 1. Mai 16.00 h spricht Petra Wild im Glaspalast zum Thema "Palästinenser - Flüchtlinge seit Jahrzehnten"
Palästinenser –
Flüchtlinge seit Jahrzehnten
Krieg, Vertreibung und Flucht gehören zu den Dauererfahrungen der Palästinenser. 1948 wurden 750'000 vertrieben. Während des Juni-Krieges 1967 mussten erneut 400'000 Menschen und im Zuge des Golf- und des Libanonkriegs jeweils weitere Zehntausende flüchten.
Unter den Flüchtlingen, die nun aus Syrien kommen, sind wieder viele Palästinenser. Heute sind 66% aller Palästinenser Flüchtlinge. Damit bilden sie die größte Flüchtlingsbevölkerung der Welt und das älteste ungelöste Flüchtlingsproblem.
Die UNO gewährte ihnen zwar in der Resolution 194 das Recht auf Rückkehr und Entschädigung, aber diese UN- Resolution wurde nie umgesetzt.
Innerhalb Palästinas geht die Vertreibung weiter, vor allem im Jordan-Tal in der Westbank, in Jerusalem und dem Naqab/Negev innerhalb Israels.
Diese Prozesse der ethnischen Säuberung werden schleichend und mit indirekten Methoden wie der Zerstörung der Lebensgrundlagen, dem Entzug von Wasser und der permanenten Terrorisierung durch Siedler und Soldaten durchgeführt.
So werden die Palästinenser und Palästinenserinnen Tag für Tag zu Flüchtlingen gemacht. Da dies nicht spektakulär ist, berichten unsere Medien auch kaum darüber.
Petra Wild ist Islamwissenschaftlerin, lebt in Berlin und ist Autorin der Bücher „Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung" ISBN 978-3-85371-386-0 und „Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina - Zionistischer Siedlerkolonialismus in Wort und Tat" ISBN 978-3-85371-355-6.

So

1.5.

 

Berlin

Oranienplatz

18:00

Schließt Euch auf der Revolutionären 1. Mai Demonstration dem Internationalistischen Block an
https://www.facebook.com/notes/internationalistischer-block/solidarit%C3%A4t-und-befreiung-international/797824413683584

Mo

2.5.

14129

Berlin

ZMO
Zentrum Moderner Orient
Kirchweg 33

17:00

From Asylum Activists to Community Leaders
How Palestinian-Lebanese refugees shaped the Arab community in West Berlin 1975-1989
Lecture by Livia Gerster (FU Berlin)
 http://www.zmo.de/veranstaltungen/2016/urbanstudies/Invitation_Gerster2016.pdf
Anmeldungen bitte an: Dr. Nora Lafi
nora.lafi@zmo.de / Phone: (+49) (0) 30 80307- 0

Mo

2.5.

26122

Oldenburg

Lamabertikirche
Markt 17

19:30

Wegen Erkrankung von Reuven abgesagt!!!!
Eine Begegnung mit dem Friedens- und Menschenrechtsaktivisten Reuven Moskovitz
Reuven Moskovitz berichtet über die aktuelle Lage in seinem Land, liest aus seinem neuen Buch “Ein Leben für Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung” und spielt Mundharmonika

Di

3.5.

14109

Berlin

Gemeindehaus Kirche Wannsee Schuchardtweg 5

19:00

Eine Begegnung mit dem Friedens- und Menschenrechtsaktivisten Reuven Moskovitz
Reuven Moskovitz berichtet über die aktuelle Lage in seinem Land, liest aus seinem neuen Buch “Ein Leben für Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung” und spielt Mundharmonika

Di

3.5.

 

Bielefeld

 Lichtwerk Kino, Ravensberger Park 7

19:00

“Wo bitte geht’s nach Palästina?”
  Begegnung mit palästinensischen Flüchtlingen im Nahen Osten
Dokumentarische Filmerzählung / 100 Minuten, 1981/13
 von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde
 Anschließend Filmgespräch mit den Autoren.
“Palästina - Israel, what is fake, what is real?”, fragen sich die 19jährige YASMIN und der HipHop-Künstler ENZ auf ihrer Reise in den Libanon und nach Palästina (Westjordanland). Mit dabei – ihr Laptop mit Filmaufnahmen aus Flüchtlingslagern, die Yasmins Vater in den 80er Jahren gedreht hatte.
Wie leben diese Menschen heute - nach über 60 Jahren in Lagern und über 40 Jahren unter israelischer Besatzung?
YASMIN und ENZ begegnen den Menschen von damals, hören ihren Geschichten zu. Sie lernen junge Palästinenser kennen, die sich ihrer Herkunft und Tradition bewusst sind, gegen Exil und Besatzung Widerstand leisten - mit Rap, Tanz und Theater! Und die als Flüchtlinge immer noch auf eine Rückkehr in einen Staat Palästina hoffen.

Mi

4.5.

A - 1070

Wien

Kulturzentrum Spittelberg
Stiftgasse 8

19:00

Filmabende im Amerlinghaus
Das Recht der Macht (2011)  (The Law In These Parts)
Drehbuch u. Regie: Ra'anan Alexandrowicz  Israel
1 Stunde 41 Minuten, in deutscher Sprache
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=PSWZdhCV60w
https://www.youtube.com/watch?v=o2PpyjcecgM&ebc=ANyPxKrDNooCiW4kosKpXqwK6HBHhCVcXCJbnRfc6CHMxkfpSkAtKVJ7y86YjvaRooNA32zaPqhi
Die Geschichte von Israels Militärrechtssystem in den Besetzten Palästinensischen Gebieten der Westbank und des Gaza Streifens.
Das Recht Der Macht (The Law In These Parts) zeichnet ein Bild des Justizsystems, das der IDF (Israel Defense Forces) in der Westbank betreibt. Der Film wurde als bester Dokumentarfilm beim Jerusalem Film Festival 2011 ausgezeichnet, und erhielt den World Cinema Grand Jury Prize für Dokumentation beim Sundance Film Festival 2012.
Kann eine moderne Demokratie eine Militärbesatzung über ein anderes Volk verhängen, und dabei den Kern ihrer demokratischen Werte beibehalten?
Seit Israel die Gebiete der Westbank und des Gaza Streifens im Krieg von 1967 erobert hatte, hat das Militär Tausende von Verordnungen und Gesetzen verhängt, Militärgerichte etabliert, Hunderttausende Palästinenser verurteilt, eine halbe Million israelische „Siedler“ eingeladen, in die Besetzten Gebiete zu ziehen, und ein System der Langzeitgerichtsbarkeit durch eine Besatzungsarmee entwickelt, die in der Welt einmalig ist.
Die Männer, die beauftragt waren, den Rahmen für dieses neue Rechtssystem zu kreieren, waren die Mitglieder von Israels Militärrechtsabteilung. In Erwiderung auf eine ständig wechselnde Realität, begegneten (und begegnen immer noch) diese Gesetzesspezialisten komplexen juristischen und moralischen Dilemmas, um ein System langzeitlicher militärischer „Gesetzesregeln“ für eine Bevölkerung unter Besatzung aufrecht zu erhalten, alles unter Aufsicht von Israels Oberstem Gerichtshof, und, laut Israel, in vollständiger Übereinstimmung mit Internationalem Recht.
Der Film Das Recht der Macht untersucht diese beispiellose und wenig bekannte Tatsache mittels Zeugenaussagen der Rechtsexperten des Militärs, welche die Architekten des Systems waren und welche halfen, es in den prägenden Jahren aufrechtzuerhalten. Der Film versucht kritische Fragen zu stellen, denen oft ausgewichen wird oder die einfach nicht gestellt werden. Kann eine solche Besatzung innerhalb eines legalen Rahmens beibehalten werden, unter ernsthafter Einhaltung der Prinzipien von Gesetzesregeln? Sollte sie? Und was sind die Folgen einen Dokumentarfilm über ein solches System zu drehen?" ( www.thelaw.com )

Mi

4.5.

 

Freiburg

Uni Freiburg, KG I, HS 1221, Platz der Universität 3, Eintritt 2,50 €
 

19:30

Feindbilder – Rechtfertigung von Gewalt und Krieg zwischen Imagination und Realität
Vortrag und Diskussion mit Dr. Rainer Rothfuß
Europa betreibt in treuer Gefolgschaft der USA eine suizidale Politik der "verbrannten Erde" gegenüber seinen östlichen und südöstlichen Nachbarn in Russland und Nahost. Zur medialen Manipulation der Massen wird das Eskalations-Instrument der Feindbildgenese bemüht. Weil die globale Medienmacht im Westen beheimatet ist, empfinden seine Bewohner kaum die Brisanz der Lage. In einem höchst hierarchischen medialen Diskurs, basierend auf aggressiver Debattenverweigerung, sind "die Bösen" immer "die Anderen", die Nicht-Westlichen und alle, die für deren Standpunkte Verständnis aufbringen. Wahrheit und Lüge werden geschickt vermischt, um Glaubwürdigkeit zu heischen und die wahren Absichten der Meinungsmache zu verschleiern. Die geographische Wissenschaftsdisziplin der "Kritischen Geopolitik" ist angetreten, um diese Mechanismen zu entlarven. Ihre praktische Fortsetzung findet sie im Ansatz der "Geopolitik von unten".
Dr. Rainer Rothfuß ist Geograph und Konfliktforscher. Als Professor für Politische Geographie leitete er von 2009 bis 2015 eine Forschergruppe an der Universität Tübingen, die sich insbesondere mit interreligiösen Konflikten zwischen Muslimen und Christen in Afrika und im Nahen Osten beschäftigte. Derzeit ist er als unabhängiger Berater für Fragen der religiösen Verfolgung, Flüchtlingshilfe und Geopolitik für verschiedene Organisationen international tätig.

Do

5.5.

 

Bremen

Marktplatz

17:00
-
18:00

Jeden Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Mahnwache Bremer Friedensforum, Marktplatz

Fr

6.5.

10243

Berlin

Franz-Mehring-Platz 1 /
Seminarraum 2

10:00
-
11:30

Palästina-Konflikt: Wie kann es Frieden geben?
Nach über 20 Jahren Verhandlungen im Rahmen des Osloer „Friedensprozesses“ ist der Konflikt weiter von einer Einigung, geschweige denn einer gerechten Lösung, entfernt denn je. Heute leben eine Viertelmillion mehr israelische Siedler in den besetzten Gebieten als vorher. Das selbstverwaltete palästinensische Gebiet ähnelt immer stärker den Bantustans im Südafrika zu Zeiten der Apartheid. Die aktuelle „Messer-Intifada“ ist offensichtlich das Ergebnis von Verzweiflung, nicht einer erfolgsversprechenden Strategie. Was ist eigentlich der Grundkern des Konfliktes? Wie kann Gerechtigkeit erreicht werden? Wie könnte ein gerechter Friede aussehen? Wer sind dafür die Akteurinnen und Akteure? Und was können Linke in Deutschland tun? Das sind die Fragen, die wir in der Veranstaltung diskutieren wollen.
Stefan Ziefle
http://marxismuss.de/sessions/palaestina-konflikt-wie-kann-es-frieden-geben/

Fr

6.5.

10243

Berlin

Franz-Mehring-Platz 1 /
Seminarraum 7

15:00
-
16:30

Vom Antinationalismus zum Rassismus – eine kurze Geschichte der Antideutschen
Die Antideutschen, eine Strömung die Israels Politik unterstützt und gegen Muslime hetzt, stellen für die globale Linke ein Kuriosum dar. Auch wenn diese sich im Niedergang befinden, üben ihre Ansätze auch innerhalb der LINKEN eine Anziehungskraft aus, was dessen Eigenschaft als Antikriegspartei oft in Frage stellt. Warum kam es Anfang der 90er zur Entstehung der Antideutschen? Stellt der Wunsch nach Akzeptanz durch den Mainstream eine ausreichende Erklärung dar? Sind die Antideutschen von damals die gleichen von heute? Gab es Fehlentwicklungen der Linken die sich für die Bildung der Strömung als fördernd erwiesen? Jenseits einer Kritik „antideutscher“ Positionen, soll das Seminar auch eine Erklärung für das Phänomen im Kontext des Niedergangs der Linken ab Ende der 70er Jahre liefern.
Leandros Fischer
http://marxismuss.de/sessions/vom-antinationalismus-zum-rassismus-eine-kurze-geschichte-der-antideutschen/

Fr

6.5.

10243

Berlin

Franz-Mehring-Platz 1 /
Seminarraum 6

15:00
-
16:30

Maya Mosler: Was ist Antisemitismus?
Vorurteile und Hass gegen Juden gibt es seit Jahrhunderten in Deutschland. Aber erst im 19. Jahrhundert entsteht in Europa eine sich selbst als antisemitisch bezeichnende Bewegung. Wir wollen diskutieren, was den Judenhass des ausgehenden Mittelalters vom modernen Antisemitismus unterscheidet. Ferner möchten wir debattieren, ob Antisemitismus notwendig eine Form des Rassismus ist, ob Kritik am jüdischen Staat Israel antisemitisch ist und wie Antisemitismus bekämpft werden kann. Außerdem: Gibt es eine marxistische Erklärung des Antisemitismus?
http://marxismuss.de/sessions/was-ist-antisemitismus/

Fr

6,5,

10243

Berlin

Franz-Mehring-Platz 1 /
Seminarraum 8

17:00
-
18:30

Ilan Pappé: Quadratur des Kreises: die israelische Friedensbewegung
»Wenn sich doch nur die Vernünftigen auf beiden Seiten zusammen setzen würden!« Diese und ähnliche Aussagen hört man häufig, wenn es um den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern geht. Da in Israel immer extremere rechte Parteien an Zulauf gewinnen, hoffen viele auf das »Friedenslager« im Land: Die israelische Friedensbewegung zu stärken, scheint die Aufgabe des Tages zu sein. Wir haben den israelischen Politologen Ilan Pappé eingeladen, sowohl über den Zustand der israelischen Gesellschaft als auch den der israelischen Linken und Friedensbewegung zu sprechen. Gibt es eine Chance, dass sich die dortige Linke mit dem palästinensischen Widerstand verbündet?
http://marxismuss.de/sessions/quadratur-des-kreises-die-israelische-friedensbewegung/

Sa

7.5.

 

Stuttgart

Schlossplatz

13:00
-
18:00

Palästina-Nakba-Tag
0507 Stuttgart

Mit: Pianist und Beethoven-Preisträger Aeham Ahmed und dem palästinensischen Sänger Muhammad Tamim aus dem palästinensischen Flüchtlingslager Yarmuk in Syrien sowie der palästinensischen Tanzgruppe Yalla Dabke aus München.
Es sprechen unter anderem
Shir Hever für die Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost
Annette Groth, Bundestagsabgeordnete und menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion der Partei Die Linke
George Rashmawi von der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands.
Schirmfrau ist Felicia Langer, Trägerin des Alternativen Nobelpreises und des Bundesverdienstkreuzes
Wir laden euch ein, mit uns auf dem Stuttgarter Schlossplatz an die Nakba- die ethnische Säuberung Palästinas und die Rechte der PalästinenserInnen zu erinnern.

https://senderfreiespalaestina.de/index.php

Sa

7.5.

 

Kassel

Café Buch-Oase, Germaniastr. 14, Kassel-West

19:00

Frühstück mit der Drohne - AutorenLesung mit Atef Abu Saif (Gaza)
  Tagebuch aus Gaza - Atef Abu Saif ist 1973 im Flüchtlingslager Jabalia im Gazastreifen geboren und lebt auch dort.
  Er studierte in Palästina und England und hat 5 Romane veröffentlicht.
  Vom ersten bis zum letzten Tag des Gaza-Krieges 2014 hält er fest, was um ihn herum geschieht:
  Was er und seine Familie, seine Freunde und Nachbarn erleben.
  51 Tagebucheinträge erzählen vom Unvorstellbaren… - Lesung des Autors mit Buchvorstellung. -
  Eintritt: Frei.

So

8.5.

53111

Bonn

MIGRApolis-Haus der Vielfalt Bonn
Café
Brüdergasse 16 - 18

15:00

'Drohnen über Gaza' mit Dr. Atef Abu Saif
Institut für Palästinakunde e.V.
Weissenburgstrasse 11
53175 Bonn  Tel.: 0049 228 18038637  ipk@ipk-bonn.de  www.ipk-bonn.de
Wir freuen uns diesmal Dr. Atef Abu Saif aus Gaza begrüssen zu dürfen.
Atef Abu Saif, der 1973 im Flüchtlingslager Jabaliya im Gaza-Streifen geboren wurde, ist Professor für Politologie an der Al-Azhar Universität.
Darüber hinaus ist er Journalist und Schriftsteller: Sein letztes Buch 'A Suspended Life' (2014) stand 2015 auf der Shortlist für den International Prize for Arab Fiction.
Atef Abu Saif wird zunächst über die aktuelle Situation in Gaza berichten, sowie über die verheerende Rolle der Drohnen in Gaza.
Im darauf folgenden Teil wird er Passagen aus seinem neuesten Buch Frühstück mit der Drohne vorlesen. Atef Abu Said spricht englisch. Seine Einführung wird vom Englischen ins Deutsche übersetzt werden. Die Übersetzung der Lesung wird sich auf die im Unions-Verlag erschienene Übersetzung seines Buchs stützen.
'Frühstück mit der Drohne' ist ein literarisches Tagebuch, in dem Atef Abu Saif jeden einzelnen Tag, des am 7. Juli 2014 begonnenen, 51 Tage andauernden Überfalls festhielt. Atef Abu Saif verstand sein Schreiben im Bombenhagel vor allem als einen Akt des Widerstands gegen die Drohung von einer israelischen Granate, Bombe oder Rakete in eine anonyme Nummer - in das x-te Opfer des israelischen Überfalls auf Gaza - verwandelt zu werden. Mit 'Frühstück mit der Drohne' hat er ein Denkmal für das menschliche Leid, den Überlebenswillen und die Hoffnung der Bewohner Gazas auf eine Zukunft ohne Krieg und Besatzer errichtet.
Es besteht die Möglichkeit ‘Frühstück mit der Drohne’ nach der Veranstaltung zu erwerben und von Atef Abu Saif signieren zu lassen.
Gaza: Leben mit dem Tod
Die Heimat Atef Abu Saifs ist der Gazastreifen: ein Landstreifen von circa 40 Kilometer Länge und 6-14 Kilometer Breite, was in etwa der Fläche der Stadt Bremen entspricht. Im Gazastreifen leben circa 1.8 Millionen Palästinenser. Zwei Drittel von ihnen sind Flüchtlinge oder Nachfahren von Flüchtlingen, die 1948 aus Israel vertrieben wurden.
Anders als die Bewohner Bremens können die Bewohner den Gazastreifen jedoch nur im Ausnahmefall verlassen, da Israel ihn zusammen mit der Ägyptischen Militärdiktatur in ein riesiges Gefängnis verwandelt hat.
Die Isolierung des Gaza-Streifens begann bereits mit dem Beginn des sogenannten Friedensprozesses, Anfang der 90'er Jahre. Im Jahr 2005 verliess die israelische Armee den Gazastreifen, um sich der Verantwortung für 1.8 Millionen Palästinenser zu entziehen und um sie aus der demographischen Unleichung Israels streichen zu können.
Seither belagert die israelische Armee den Gazastreifen: hat darin eine 300 bis 700 Meter tiefe Todeszone errichtet, die Wasser- sowie die Stromversorgung weitestgehend zerstört und die Wirtschaft Gazas ruiniert. Ein Berater des israelischen Premierministers Ehud Olmerts erklärte 2006, dass man die Palästinenser auf Diät setzen werde.
Dazu wird der militärisch völlig ohnmächtige Gazastreifen von Israel regelmässig mit mörderischen Strafexpeditionen überzogen: Drei israelischen Überfällen in den letzten acht Jahren fielen tausende Palästinenser zum Opfer, mehrheitlich Zivilisten.
Drohnen: Smarte Massenmörder
Als ein von Israel geschaffenes permanentes Kriegs- und Katastrophengebiet - stellt Gaza bereits qua seiner Existenz ein Kriegsverbrechen dar. Darüber hinaus benutzt Israel Gaza und seine Bewohner auch noch als Laboratorium für die Erprobung und Entwicklung von Waffen zur Aufstandsbekämpfung.
Israels grösster Erfolg ist die Entwicklung und der Einsatz von Drohnen, die es ihm ermöglich haben die Besatzung Gazas trotz des Rückzugs seiner Soldaten aufrecht zu erhalten. "Die Israelis haben den Gaza-Streifen durch die Tür verlassen - und sind durch das Fenster wieder zurückgekommen", erklärte ein von Atef Abu Saif interviewter Palästinenser.
Ein weiterer Erfolg Israels ist die mit dem Einsatz dieser Waffen einhergehende Auflösung der Grenze zwischen Zivilisten und Kombattanten. Einen Zivilisten zu töten ist Mord, auch in einem Krieg. Israel, dass Ergebnis von Vertreibung ist und das dazu seit jeher Zivilisten getötet hat - musste dafür in der Vergangenheit immer neue Rechtfertigungen erfinden.
Dieses Problem ist mit dem flächendeckenden Einsatz von Drohnen verschwunden, die nur in seltensten Fällen Kombattanten - d.h. Soldaten im Einsatz - töten. Der Mord an Zivilisten ist mittlerweile zur Normalität geworden und die Mörder gehen straffrei aus, ohne das irgendjemand meint protestieren zu müssen.

Mo

9.5.

 

Augsburg

 Hotel am alten Park, Frölichstrasse 17

??

sumaya 2016Vortrag/Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag

Di

10.5.

28195

Bremen

Überseemuseum
Vortragssaal
Bahnhofsplatz 13

19:00

Frühstück mit der Drohne - AutorenLesung mit Atef Abu Saif (Gaza)
Am 7. Juli 2014 beginnt der bisher letzte der vielen Kämpfe um den Gazastreifen. Atef Abu Saif hält fest, was um ihn herum geschieht. Wie er mit seiner Frau den Alltag bewältigt. Wie er seinen Kindern zu erklären versucht, warum sie nicht mehr auf die Straße dürfen. Wie er mit der Angst kämpft, wenn vor dem Fenster die Drohne surrt.
In 51 Tagebucheinträgen, vom ersten bis zum letzten Tag des Krieges, ohne Polemik, ohne Schuldzuweisungen, erzählt Atef Abu Saif das Unvorstellbare. Von Tragödien, von Verzweiflung, von gegenseitiger Hilfe, von heiteren Momenten trotz allem und von einer unausrottbaren Zuversicht der Menschen.
Eintritt: Frei.
http://palaestina-solidaritaet.de/2016/04/18/bremen-10-05-2016-fruehstueck-mit-der-drohne-tagebuch-aus-gaza/

Mi

11.5.

A - 1040

Wien

Diplomatische Akademie, Festsaal, Favoritenstraße 15a

19:00

ArchitektInnen der Zukunft: Krieg und Nachkriegsordnungen im Irak und Syrien

Mi

11.5.

 

Pfullingen

Stadtbücherei

19:30

Dokumentarfilm: Mittwoch, 11.5.2016, 19:30Uhr
„A World Not Ours“, Dokumentarfilm, 93 min., deutsche Untertitel

Mi

11.5.

30449

Hannover

Medienhaus Hannover e.V.
 Schwarzer Bär 6
(Eingang Minister-Stüve-Straße)

20:00

Buch- Lesung Schriftsteller: Atef Abu Saif (Gaza): Frühstück mit der Drohne / Tagebuch aus Gaza
0511 Hannover
Eintritt: frei
http://palaestina-solidaritaet.de/2016/04/21/hannover-11-05-2016-fruehstueck-mit-der-drohne/

Do

12.5.

 

Bremen

Marktplatz

17:00
-
18:00

Jeden Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Mahnwache Bremer Friedensforum, Marktplatz

Do

12.5.

 

Aalen

vhs, Torhausplatz, Paul-Ulmschneider-Saal

19:30

sumaya 2016 Vortrag Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag

Do

12.5.

70199

Stuttgart

Altes Feuerwehrhaus
Möhringer Straße 56
 
Haltestelle:
Erwin-Schöttle-Platz, U 1, U 14

19:30

Schlaflos in Gaza
0512 Stuttgart
Ein verängstigtes Kind hält Ausschau nach Drohnen in Gazastadt  AFP
Veranstaltung mit Atef Abu Saif, dem Autor von„Frühstück mit der Drohne. Tagebuch aus Gaza“
Der Referent Atef Abu Saif ist ein in der arabischen Welt bekannter Romancier und Professor für Politikwissenschaftenan der Al-Azhar-Universität in Gaza.Im 51-tägigen Krieg gegen den Gazastreifen im Sommer 2014 hat er Tag für Tag festgehalten, was um ihn herum geschah und wie er mit seiner Frau den Alltag bewältigte. Er beschreibt, wie er mit der Angst kämpft, wenn im Nachbarhaus die Raketen einschlägt und die ganze Wohnung mit Scheibensplittern übersät ist,wenn vor dem Fenster die Drohne surrt und er nicht weiß, ob sie in die Wohnung feuern wird...

Fr

13.5.

69121

Heidelberg

Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. - Galerie Arabeske
Dossenheimer Landstraße 69, 

20:00

Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. laden ein:
Die Osmanen – Furcht und Faszination in Europa – ein kunsthistorischer Vortrag
Referentin: Nuran Tanriver M.A.
Eintritt: € 5.-

Di

17.5.

CH -

Spiez BE

Pfarramt Einigen, Pfrundweg 5

19:30

sumaya 2016Vortrag Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag

Mi

18.5.

CH -

Affoltern am Albis ZH

, Reformierte Kirche, Zürichstrasse 94

19:30

sumaya 2016Vortrag Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag

Mi

18.5.

30449

Hannover

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6

20:00

 FILMABEND
"Arabische Filmemacher"
Zu Gast im Medienhaus: (vorraussichtlich) Meedo Salem, Haythem el Beck, Mohammad Makkieh, Hussein Alhamad und Andere.
Alle leben mittlerweile in Niedersachsen, sind anerkannt und suchen Arbeitsmöglichkeiten / Kooperationen / Projekte.
http://www.medienhaus-hannover.de/

Do

19.5.

 

Bremen

Marktplatz

17:00
-
18:00

Jeden Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Mahnwache Bremer Friedensforum, Marktplatz

Do

19.5.

80331

München

Atelierkino Sonnenstraße 12 , BY,

18:00

"Even though my land is burning" - Filmvorstellung im Atelierkino
Englisch, hebräisch, arabisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Dror Dayan, Deutschland 2016
Nach dem Film Diskussion mit dem Regisseur in deutscher Sprache
Ben, ein Israeli, hat zehn Jahre lang die Palästinenser in ihrem Kampf gegen die Besatzung unterstützt. Er hat dabei den Tod naher Freunde erlebt, er wurde oft inhaftiert und musste Ungerechtigkeiten erfahren. Jahrelang hat er Demonstrationen mitgemacht und Seite an Seite mit Palästinensern gegen die Unterdrückung durch einen Staat, dem er selbst angehört, gekämpft. Aber die Mauer ist fast fertig, die Siedlungen nehmen zu, und die Unterdrückung ist härter denn je zuvor. Die Mehrheit der israelischen Bevölkerung befürwortet diese Politik. Ben hat vor fünf Jahren in Nabi Saleh in der Westbank ein Zuhause gefunden. Dort hat er sich einer lokalen Aktivistengruppe angeschlossen, die sich gegen den Raub von Wasser und Land durch die Siedler wehrt. Er ist davon überzeugt, dass nur gemeinsamer Widerstand auch zur gemeinsamen Existenz führt.                

Do

19.5.

CH -

Liestal BL

Liestal BL, Kantonsbibliothek Baselland, Emma Herwegh-Platz 4

19:30

sumaya 2016Vortrag/Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag

Mo

23.5.

CH -

Illnau-Effretikon ZH,

 Katholische Pfarrei St. Martin, Birchstrasse 20

??

sumaya 2016Vortrag / Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag

Mo

23.5.

66113

Saarbrücken

Politische Akademie, Europaallee 18,

18:00

Vortrag und Diskussion "Im Nahen Osten nichts Neues?" mit Dr. Michael Lüders (Journalist), 18 Uhr, VA: SDS
Kontakt: Stiftung Demokratie Saarland (SDS), Europaallee 18, 66113 Saarbrücken, Tel.: 0681/90626-0, Fax: 0681/90626-25
E-Mail:  sds(at)Stiftung-Demokratie-Saarland(Punkt)de
Internet: http://www.stiftung-demokratie-saarland.de

Mo

23.5.

80333

München

Saal der Initiativgruppe Karlstraße 50

19:00

Ronnie Barkan: Boycott from Within - Vortrag in englischer Sprache und Diskussion
„Boykott from within“ ist eine Gruppe von Israelis, die aus Gründen des politischen Gewissens den palästinensischen Aufruf zu Boykott (B) , Deinvestment (D)und Sanktionen (S) gegen Israel unterstützt.
Ronnie Barkan ist ein Israeli, der sich vehement dafür einsetzt, Israelis und Palästinensern gleiche Rechte zuzugestehen. Die israelische Regierung hat jedoch in den letzten Jahren immer mehr Gesetze erlassen, die die Kluft zwischen den beiden Völkern vertiefen. Im zionistisch-palästinensischen Konflikt sind die beiden Seiten daher
sehr ungleich. Die Lösung dieses Konflikts hängt jedoch davon ab, ob die Grundprinzipien von Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit für alle gelten, und nicht nur für einige Auserwählte. 2005 hat deswegen die palästinensische Zivilgesellschaft dazu aufgerufen, mit den Mitteln des Boykott , der Deinvestitionen und von SanktionenIsrael zu zwingen, internationales Recht zu respektieren und die universellen Menschenrechte einzuhalten.  Ronnie Barkan versucht in Israel selbst und in zahlreichen Auslandsaufenthalten, den Einsatz für BDS zu verstärken. Er ist davon überzeugt, dass Israel nur durch internationalen Druck seine Siedlungs- und Unterdrückungspolitik ändern wird. Er wird die BDS-Thesen näher ausführen und sie zur Diskussion stellen.

Di

24.5.

14199

Berlin

Palästinensische Mission
Hundekehlestr. 26a

19:00

Die andauernde Nakba -- Ayan Ahmad Der Klavierspieler aus Yarmouk
0524 Berlina

Do

26.5.

 

Bremen

Marktplatz

17:00
-
18:00

Jeden Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Mahnwache Bremer Friedensforum, Marktplatz

Do

26.5.

20148

Hamburg

Curio Haus
(Hinterhaus) Rothenbaumchaussee 15

19:00

Prof. Norman Paech, Hamburg: Krieg in Palästina – Ohnmacht des Völkerrechts?
Norman Paech ist emeritierter Professor für Öffentliches Recht an der Universität Hamburg, Mitglied der Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der International Association of Lawyers against Nuclear Arms. Prof. Norman Paech ist seit langem in der Friedensbewegung aktiv. Er ist Autor zahlreicher Schriften zu Fragen des Völkerrechts und befasst sich u.a. mit Rechtsfragen im Israel/Palästina-Konflikt. 

Fr

27.5.

10585

Berlin

Ökumenisches Zentrum WILMA, Wilmersdorfer Str. 163,
Bus M45, U-Bhf. Richard-Wagner-Platz (Ausgang Schustehrusstraße)

19:00

Cornelia Füllkrug-Weitzel (Präsidentin Brot für die Welt)
"Die EU-Agrarpolitik und Freihandelspolitik schafft in Afrika Armut und Flüchtlinge" (Arbeitstitel)

Sa

28.5.

 

Leipzig

Leipzig (D), Landesgymnasium für Sport, Marschnerstrasse 30, EG, Speiseraum/Aula

11:00

Podium
Katholikentag
sumaya 2016Vortrag / Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag

So

29.5.

CH -

Zürich

Zürich, Café Palestine, Quartierzentrum Aussersihl, Hohlstrasse 67

18:00

sumaya 2016Vortrag / Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag
Die palästinensische Autorin und Friedensaktivistin berichtet über die aktuelle Situation in Israel/Palästina, über ihre Arbeit unter immer schwierigeren Bedingungen und über ihre ganz persönlichen Erfahrungen eines Lebens unter Besatzung.
Gewaltanwendung lehnt sie auf beiden Seiten ab, sie kämpft für Frieden und Versöhnung. Für dieses jahrzehntelange Engagement erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Preise.
Sumaya Farhat-Naser ist eine unermüdliche Kämpferin. Immer wieder vermag sie mit ihren packenden Berichten, mit ihren eindringlichen und eindrücklichen Worten zu berühren, zum Nachdenken anzuregen und nicht zuletzt auch zu einem Engagement zu motivieren
.

Di

31.5.

 

Konstanz

Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstrasse 41/43, Astoria-Saal

19:30

sumaya 2016Vortrag / Diskussion Sumaya Farhat-Naser: Im Schatten des Feigenbaums
Lenos-Verlag